Wir haben geöffnet

Liebe Mitglieder, liebe Besucher bitte beachtet unbedingt die untenstehenden Hygieneregeln!

Bei Fragen zum Training im Labertal bitte PN an: 0151 726 84915

1. Bitte bei folgenden Symptomen lieber nicht ins Training kommen

- allgemeine Erkältungssymptome (Husten, Fieber, Schnupfen, Frösteln, Kopfschmerzen...)

- allgemeines Unwohlsein

2. Kontaktverbot beim Training und während des gesamten Besuches.

3. Beim Betreten und Verlassen von Vo Lam – Zen Dao Hände desinfizieren. Bitte beachtet die Hinweise zum richtigen desinfizieren. Dies gilt auch bei Nutzung der Toiletten.

4. Die Umkleiden bleiben geschlossen. Bitte bereits in Trainingskleidung kommen

5. Die Eltern bleiben bitte draußen und bitte verzichtet auf Fahrgemeinschaften.


6. Abstand halten: haltet während des gesamten Training bitte einen Mindestabstand von 1,5m zum Nächsten ein.

7. Beim Kung Fu Training nicht schreien. Trainingsintensität so wählen, dass nicht eine allzu hektische Atmung aufkommt

8. Bitte nur eigene Trinkgefäße benutzen

9. Bitte in die ausgelegte Liste eintragen lassen

 

Unser Übungsangebot

Probetraining und Trainingszeiten

 

 

Original QI GONG, TAI CHI und KUNG FU

Durch zusätzliche Veranstaltungen, Kurse und Seminare wollen wir Akzente im Jahresverlauf setzen. Die daraus gewonnenen Inspirationen sollen den Einblick in die Pflege einer gesunden Lebensweise vertiefen. Das ganzheitliche, asiatische Trainingsprinzip ist für alle Altersstufen und Fitnesslevel geeignet und vermittelt eine authentische Trainingsatmosphäre.

Aktuelles, Seminare und Kurse

Gesundheit

Starkes Herz und fitte Lunge dank Tai-Chi

 
Kurz & fundiert

Wissenschaftler aus China untersuchten die langfristigen Auswirkungen von Tai-Chi-Übungen bei älteren Personen mit Adipositas

  • Personen, die die Tai-Chi-Übungen ausführten, nahmen nicht nur Gewicht ab, sondern besserten auch ihre Herz- und Lungengesundheit und erkrankten in der Folge seltener

Original Titel:
Tai Chi can prevent cardiovascular disease and improve cardiopulmonary function of adults with obesity aged 50 years and older: A long-term follow-up study

DGPChinesische Wissenschaftler zeigten mit ihrer Studie, dass sich Tai-Chi-Übungen für ältere Personen mit Adipositas sehr gut eignen, um abzunehmen und die Herz- und Lungengesundheit zu verbessern.

Tai-Chi ist eine asiatische Kampkunstart und weist eine jahrtausendlange Geschichte auf. Tai-Chi ist vielseitig und umfasst neben Übungen aus dem Kampfsport auch Entspannungs-, Atem- und Meditationsübungen.

Wissenschaftler aus China prüften nun mit einer Studie, inwiefern stark übergewichtige (= adipöse) Erwachsene mithilfe von Tai-Chi-Übungen ihre Herz- und Lungengesundheit verbessern können. Die Wissenschaftler rekrutierten 120 adipöse Erwachsene für ihre Studie und teilten diese zur Hälfte auf eine Tai-Chi-Übungsgruppe und eine Kontrollgruppe (ohne Tai-Chi-Übungen) auf. Alle Studienteilnehmer waren 50 Jahre oder älter.

Verbesserte Lebensqualität dank Tai-Chi

Nach 2 und 6 Jahren analysierten die Wissenschaftler, wie sich wichtige Gesundheitsparameter in den beiden Gruppen entwickelt hatten. Dabei zeigte sich, dass die Personen aus der Tai-Chi-Gruppe im Gegensatz zu den Personen aus der Kontrollgruppe ihren Blutdruck, ihren Taillen- und Hüftumfang sowie ihr Gewicht und ihren Body Mass Index (BMI) reduzieren konnten. Auch in Punkto Herz- und Lungengesundheit schnitten die Personen aus der Tai-Chi-Gruppe nach den 6 Jahren besser ab: neben der Lungenfunktion waren z. B auch die Vitalkapazität und die maximale Sauerstoffaufnahmefähigkeit verbessert. Personen aus der Tai-Chi-Gruppe starben deutlich seltener und litten seltener an Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Tai-Chi-Übungen eignen sich somit sehr gut für ältere Personen mit Adipositas. Durch die Übungen nahmen die Personen Gewicht ab und besserten die Gesundheit von Herz und Lunge. Dadurch wurden Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduziert und die Sterblichkeit minimiert.

© Alle Rechte: DeutschesGesundheitsPortal.de

 
 
Autor:

Sun L, Zhuang LP, Li XZ, Zheng J, Wu WF. Tai Chi can prevent cardiovascular disease and improve cardiopulmonary function of adults with obesity aged 50 years and older: A long-term follow-up study. Medicine (Baltimore). 2019 Oct;98(42):e17509. doi: 10.1097/MD.0000000000017509.

Philosophie

Was ist das Ich?

Walter: „Ich sehe ein, dass mein Körper eine momentane Einheit aus vielen (vier) Elementen ist. Aber was veranlasst mich zu glauben, dass mein Ego wirklich existiert?“ Meister Minh holte ein Streichholz hervor und ließ uns genau beobachten. Er strich es langsam über die Streichholzschachtel, bis es Funken gab. Dann zündete der Schwefel und bald gab es eine Flamme. Die Flamme brannte langsam das Streichholz nieder, bis es erlosch. Der Meister zündete noch ein Streichholz an, aber bevor es abbrannte, fachte er aber eine Kerze damit an. Das Streichholz brannte vollständig ab, die Kerze flammte jedoch weiter. Nun fragte uns der Meister: „Wer kann jetzt auf Walters Frage antworten?“ Wir blieben einige Zeit ruhig, dann gaben wir den einen oder anderen Kommentar. Der Meister antwortete dann zum Schluss mit folgender Erklärung:

„Wir haben gesehen, wie die Flamme entsteht. Nachdem durch die Reibung zwischen dem Streichholz und der Schachtel ausreichend Hitze entstanden ist, entsteht auf dem Streichholz die Flamme. Wir betrachten ganz sorgfältig den Prozess: Ich möchte; ich streiche; Kontakt zwischen Schachtel und Streichholz; ausreichend Temperatur entsteht, die Flamme entsteht. Ähnlich wie Gedanke (möchte); Wirkung (streichen); Wahrnehmung (Reibung); Gefühl (Hitze); Ego (die Flamme). Beobachten wir die Flamme weiter: Das Streichholz ist wie der Körper; die Wärme im Streichholz (oder die Brennbarkeit) ist das Gefühl; der Punkt an dem die Hitze der Flamme die Wärme des Streichholzes trifft, ist die Wahrnehmung; die Hitze der Flamme erzeugt mit der Hitze des Streichholzes (gespeicherte Energie im Holz) die Flamme; das Erzeugen ist die Wirkung und die Flamme selbst ist das Bewusstsein. Die Flamme (Bewusstsein) wandelt sich unaufhörlich, die alte Flamme erlischt, eine neue Flamme entsteht. Die Hitze der Flamme ist Ursache und Wirkung zugleich, sie erzeugt mit der Hitze in Streichholz und Luft (der Energie in beiden) eine neue Flamme. Unser Bewusstsein über unser Ego ist dasselbe. Wir brauchen essen, trinken und atmen um unaufhörlich ein neues Bewusstsein zu erzeugen. Deshalb ist unser Bewusstsein, wie die Flamme, unwirklich. Sie ist ein Prozess des Ursache und Wirkungs- Prinzips (Holz, Schwefel, Reibung, Hitze, Luft usw.). Das Bewusstsein ist nur ein geistiger Vorgang, entstehend aus Gefühl, Wahrnehmung und Wille. Die geistigen Prozesse wandeln unaufhörlich; wie und wann also können wir „mein Bewusstsein“ behaupten? Das Bewusstsein entsteht aus den oben genannten Vorgängen. So etwas wie „mein Bewusstsein“, „das Ego“, „mein Ego“ kann es nicht geben. Das „Ich“ ist nichts was wir haben, das „Ich“ ist in Wirklichkeit ein immer wandelnder geistiger und körperlicher Prozess aus unzähligen Elementen. Wenn das Bewusstsein bewusst wird, ist das eine sekundäre Empfindung, die wir als „Ich“ bezeichnen. Weil die Empfindung vergänglich ist, ist sie auch nicht wahr.“ Walter erkannte noch mal: „Das muss bedeuten, dass alle Dinge, die ich bis jetzt erkannt habe, in unaufhörlichem Wandel und somit nicht wahr sind. Wenn wir eine Kerze flammen lassen, wirkt sie praktisch durch unser Denken weiter. Aber was gibt uns das Gefühl, die Flamme (Bewusstsein) existiere dauerhaft?“ Meister Minh: “Beobachte noch mal genau. Durch Reibung entsteht Hitze (Streichholz und Schachtel). Mit Schwefel, Hitze und Luft wird es eine Flamme. Durch Luft und Holz wird sie aufrechterhalten, so lange das Holz und genug Sauerstoff vorhanden sind. Ohne das würde sie erlöschen. Die Hitze entzündet sich also am Holz und Sauerstoff immer wieder an, aus; an, aus; an, aus. Dies geschieht so schnell, dass wir nur eine durchgehend brennende Flamme sehen. Der Vorgang von an und aus, entstehen und verschwinden, Tod und Wiedergeburt geschieht in einer unglaublichen Geschwindigkeit, so dass sich die Hitze wieder entzündet bevor sie abkühlt. Somit können wir sagen, dass das Bewusstsein sich immer selbst erkennt im unaufhörlichen Prozess. Und weil der Prozess so schnell von statten geht, meint es, es wäre „selbst“ unaufhörlich existent. Wenn wir unseren Körper untersuchen, werden wir verstehen, dass er ein unaufhörlich wandelnder Prozess ist. Die unsichtbaren Veränderungen erzeugen die sichtbaren Veränderungen, die unbewussten nähren die bewussten Prozesse. Der Körper braucht Energie durch atmen, trinken und essen. Ebenso wie die Flamme eine Reaktion ist mit Hitze, Sauerstoff und Holz, so wie wir es beobachteten.“

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