Selbstschutz in regensburg
Stark im Alltag
Ganzheitlicher Selbstschutz für Mädchen und Frauen
Selbstschutz bedeutet, früh wahrzunehmen, wenn etwas nicht stimmt – und zu wissen, wie du klar, ruhig und wirkungsvoll handeln kannst.
Wir verbinden einfache körperliche Techniken mit mentaler Stärke, Grenzsetzung, Stressmanagement und realistischen Szenarien.
Für mehr Sicherheit, Selbstbewusstsein und Klarheit im Alltag.

Was ist Selbstschutz
Selbstschutz ist mehr als reine Selbstverteidigung.
Es beginnt lange bevor eine körperliche Auseinandersetzung entsteht: beim Wahrnehmen, Einschätzen und Grenzen setzen.
Unser Ansatz verbindet Psychologie, Körpersprache, Atmung und klare Kommunikation mit leicht erlernbaren Techniken zur Selbstbehauptung.
Kurze Leitlinie:
- erkennen → vermeiden → deeskalieren → handeln
- immer passend zur Situation, immer mit dir im Zentrum

Warum ist das wichtig
Viele Grenzüberschreitungen passieren subtil:
Blicke, Kommentare, Nähe, Drucksituationen, Unsicherheit.
Im Training lernst du:
- Gefahr früher zu erkennen
- souverän Grenzen zu setzen
- inneren Stress zu regulieren
- klare Entscheidungen zu treffen
- dir selbst mehr zu vertrauen
Es geht darum, dass du nicht hilflos bist, sondern weißt, was du tun kannst.

Was lernt man konkret?
Rechtssicherheit
– Gesetzeslage bei Notwehr und Nothilfe
Wahrnehmung & Intuition
– Körpersprache lesen, Stimmung erkennen, Entscheidungssicherheit entwickeln, Sensibilisierung für Gefahrensitutionen
Verhalten
– grundlegende Verhaltensprinzipien in Gefahrensituationen
Grenzen setzen & Kommunikation
– deutliche Signale, Stimme einsetzen, klare verbale Strategien
Stress- & Angstmanagement
– einfach anwendbare Atemtechniken, Stabilität unter Druck
Selbstbehauptung & einfache Techniken
– Befreiungen, Abstände schaffen, sich lösen, Hilfe holen
– ohne komplizierte Kampfkunstbewegungen
Realistische Szenarien
– Rollenspiele, Alltagsbeispiele, situatives Training
Finaler Stresstest
– geschützter, begleiteter Praxisblock, um Erlerntes sicher zu verankern
Warum ihr bei uns in guten händen seid:
Erprobtes Konzept
Unser Ansatz wird seit Jahren in verschiedenen Kontexten erfolgreich eingesetzt, unter anderem:
- St. Marien Schulen (die "Englischen") in Regensburg
- Nardini Klosterschule in Mallersdorf-Pfaffenberg
- RETEX Werkstätten Regensburg
- uvm.
Für wen ist das Training geeignet?
Für Mädchen und Frauen jeden Alters – unabhängig von Fitness, Erfahrung oder Mut.
Du brauchst keine Vorkenntnisse.
Wir arbeiten wertschätzend, achtsam und in einem geschützten Rahmen.

Vorteile auf einen Blick
✔ mehr Sicherheit im Alltag
✔ klarer Umgang mit unangenehmen Situationen
✔ ruhig bleiben, auch wenn es stressig wird
✔ sich behaupten können – verbal und körperlich
✔ gestärktes Selbstvertrauen
✔ nachhaltiges Konzept statt „Technik auswendig lernen“
Eure Trainer

Andreas Maier:
- IHK-zertifizierter Gewaltpräventionstrainer
- professioneller Trainer für Qi Gong, Tai Chi sowie Kung Fu im Volam- Zen Dao Zentrum Regensburg
- staatlich anerkannter Trainer für Selbstverteidigung, Deeskalation und Gewaltprävention.

Eure Trainer
Andreas Maier:
- IHK-zertifizierter Gewaltpräventionstrainer
- professioneller Trainer für Qi Gong, Tai Chi sowie Kung Fu im Volam- Zen Dao Zentrum Regensburg
- staatlich anerkannter Trainer für Selbstverteidigung, Deeskalation und Gewaltprävention.
Any Mertens:
Frau Any Mertens arbeitete über sieben Jahre in Berlin mit Jugendlichen, ist Coachin und Doula (Geburtshelferin) und begleitet im Rahmen ihrer Arbeit Frauen in der Einzelarbeit und in geschützten Gruppenformaten. Aus dieser Erfahrung bringt sie ein feines Gespür für Körperwahrnehmung, Grenzen und Selbstwirksamkeit mit.
Ein zielgruppenorientiertes und umfassendes Selbstschutzkonzept
Was ist Selbstschutz?
Was bedeutet Selbstschutz und worin liegt der Unterschied zur „reinen“ Selbstverteidigung? Selbstverteidigung bezieht sich ausschließlich auf den körperlichen Aspekt und ist praktisch nur ein Teil des Selbstschutzes. Beim Selbstschutztraining werden auch Situationen mit einbezogen, bei denen es nicht zu direkten, harten körperlichen Übergriffen kommt, die aber dennoch die betroffene Person auf emotionaler und psychologischer Ebene angreifen. Ein körperlicher Angriff ist auf Grund seiner extremen Grenzüberschreitung leichter als Angriff zu bewerten und dementsprechend sind körperliche Gegenmaßnahmen dafür auch eindeutiger zu erlernen und für das Opfer bedenkenloser zu rechtfertigen. Doch der überwiegende Anteil von kritischen Situationen besteht nicht in harten körperlichen Übergriffen, sondern in verbalen, emotionalen so wie berührenden Grenzüberschreitungen. Es sind die starrenden Blicke an der Bushaltestelle. Es gibt inakzeptable Kommentare von Fremden, wenn man auf dem Schulweg ist. Hinzukommen körperliche Berührungen in öffentlichen Verkehrsmitteln und viele ähnlich Situationen. Solche Situationen dauern oft nicht lange an und hinterlassen keine körperlichen Schäden. Und dennoch belasten sie das emotionale und psychische Gleichgewicht oft lange. Behandelt man solche Ereignisse gleichgültig können Verhaltensmuster, Denkweisen, Haltungen und Hemmungen entstehen und verfestigt werden, welche auf längere Sicht Opfermerkmale fördern und im schlimmsten Fall in entscheidenden Situationen die Selbstverteidigungsfähigkeit und Bereitschaft stark einschränken.
Das angebotene Selbstschutztraining setzt also nicht nur beim Täter an, in dem Selbstverteidigungstechniken erlernt werden, sondern vermittelt auch Fähigkeiten, wie man sich selbst aus der Opferrolle bringen kann. Dazu werden Grundlagen der Gewaltdynamik, der verschiedenen Arten von Gewalt und Wissen über Täter- und Opferprofile vermittelt. Eine wichtige Ergänzung bildet das Unterrichtsmodul über die Wahrnehmung der eigenen Grenzen und Hemmungen und das daraus resultierende gewahr werden von Gefahrensituationen. Wie kann ich Gewalt vermeiden? Wie kann ich es vermeiden ein Opfer zu sein? Dies sind zentrale Fragen, welche beantwortet werden müssen. Deshalb sind Themen wie Orte der Gewalt, Angst-, Stress- und Gefahrenmanagement ergänzende Bausteine für ein fundiertes Selbstschutzkonzept. Dabei ist bei diesen Themen ein sensibler Blick auf die individuellen Eigenschaften der Teilnehmerinnen entscheidend. Anhand vieler Beispielsituationen aus dem Alltag werden wir mit Rollenspielen gemeinsam Strategien zur Vermeidung finden. Aber es werden dabei auch eigene negative Verhaltensweisen und Muster analysiert und enttarnt.
Zum Schwerpunktthema einer jeden Unterrichtseinheit gibt es ein passendes Handout. Selbstverständlich werden in jeder Stunde auch ausführlich Selbstverteidigungstechniken geübt. Dazu gehören einfache, aber effiziente Schlag- und Trittkombinationen sowie Kontertechniken. Am Dummy werden die Trefferzonen geübt, bevor ihr eine erste große Herausforderung stemmen müsst: Ein Trainer in Schutzausrüstung simulierte Angriffe und ihr werdet so zum ersten Mal die Erfahrung machen, wie es ist wirklich mit einem Fremden zu „kämpfen“. Im Ernstfall ist es nämlich ein großer Schritt seine Hemmungen zu überwinden und tatsächlich zuzuschlagen. Um auch hier nicht durch unnötige Zweifel gehemmt zu sein, wird die Rechtslage für Notwehrsituationen im Vorfeld eingehend besprochen.
Durch den systematischen Aufbau des Kurses über Theorie, Praxis und Rollenspiele verschiedener Intensitäten werdet ihr Schritt für Schritt auf den Stresstest (Abschlußparkour) in der letzten Kurseinheit vorbereitet. Dieser Stresstest beinhaltet verschiedene Situationen unterschiedlicher Anforderungsstufen und Themenbereiche des Kurses. So wird zum Abschluss das Vertrauen in die erlernten Fertigkeiten gestärkt.

